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Dritter Band Herrn Buffey's Wallfahr nach dem heiligen Rocke in Trier

Full text: Dritter Band

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Lebrecht Knubb erbacke. Frau Vrauerin, zweifeln Sie
nie wieder an die Ritterschaft eines achten Berliners, fleisch-
farbige, doppelte Hyacinthe, ich jehe, Ihnen ein weiches Lager
zu suchen, auf welches Sie Ihre s�mmtlichen Ilieder legen k�n-
nen, un von Morpheufsens 'ne Viertelmetze Mohnk�rner zu
holen, die ich Ihnen in die zarten Beh�ltnisse Ihrer Stirn
streuen werde. (Sich verbeugend.) Bis dahin: Aalaf Trier! (3m
Geben, zu Friichcr.) 'Ne sch�ne Volle, diese Hyacinthe!
Herr Vuffey (,'lch ebenfalls veldeugend, ernst). Aalaf Trier!Uf
Wiedersehen, Madam Panschen! (^ufeud) Herr Knubberbacke,
nehmen Sie mir mit zu Morpheussens, vielleicht is da noch en
Bette vor mir un meinen Sohn Willem �brig, oder wenigstens
en Sopha mit 'n Koppkiffen! Mein Ieist is m�de, un meinen
Willem seiner ooch. (Zu M^ame P..n,ch ) Aalaf!
Hyacinthe Pansch. Nein, Rentier, Sie bleiben hier bei
mich und meinen Mann. Ich mu� einen vern�nftigen Besch�tzer
haben, und Ihr Sohn k�nnte Ihnen bei des Gedr�ngle unter
den rohen Haufen abH�nden kommen.
Herr Vuffey (sich verneigend). Des is was Anders, des jeht
mir an de Ehre als Ritter, wenn ein sch�nes Ieschlecht was
von mir fordert. Als Besch�tzer mu� ick mir zusammennehmen,
obgleich mir �u�erst m�de zu Muthe is. Indessen, wie jesagt,
Madam Panschen, vor meinen Willem kann ick als Besch�tzer
nich stehen, weil sich derselbe kaum noch uf de Veene halten
kann. Das Einzije, was ihn noch aufrecht erh�lt, de� is des
Interesse, was er an den Heiljen Rock nimmt, weswejen ich die
janze Reise jemacht habe. Denn Sie m�ssen wissen, Madame
Panschen, mein Sohn is, ohne de� ick ihn als Vater schmei-
        
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