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Dritter Band Begräbnißtag in einer armen Familie

Full text: Dritter Band

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ihrer Einsamkeit leise, da� sie sich je eher je lieber verheirathen
m�chte.
�Wie haben sie sich neulich im Elysium am�firt, Fr�ulein
Henriette?" fragte Gr�nspan, welcher zwischen diesen Beiden
sa�. �Ich hatte die Ehre, Sie daselbst zu sehen."
�Wie der Doggen-Palast von Venedig illumnirt war?"
antwortete Henriette mit z�rtlichen Blicken, �o ich danke Sie,
Herr Ir�nspan, so hallweje."
�Sie auch, Fr�ulein Emmeline?" fragte der lebensfrohe
Diener aus dem Material-Laden.
�Ich danke wejen j�t'je Nachfrage," antwortete diese ein
wenig geziert und warf dem Materialisten einen idealen, syrup-
s��en Blick zu. �Nich janz besonders. Mich war sehr unwohl;
ich hatte mir erk�ltet und hustete und schnupfte in eins weg."
�O ich bedaure,
"
sagte Gr�nspan, nahm ein gro�es St�ck
Kuchen vom Teller, tauchte es in den Kaffee und wollte eS in
den Mund stecken ; der feucht und locker gewordene Kuchen brach
aber unterweges, die eine H�lfte fiel in die Tasse und spritzte
den Kaffee so weit umher, da� die Kleider der beiden Schwe-
stern na� wurden, und Jede sogleich nach ihrem Taschentuche
griff und sich zu s�ubern begann.
�Bitte tausend Mal um En�se!" rief Herr Gr�nspan,
sprang auf und wollte Jeder beh�lstich sein.
�Bitte, des hat jar nischt zu sagen," antworteten Beide
auf ein Mal. � �Kaffee schad't nischt, der jeht wieder raus,"
ftgten sie Beide nach einer kurzen Pause hinzu.
�Merkw�rdig," fuhr Gr�nspan fort, indem er sich erst in
die k�nstlich gebrannten Locken griff und diese ordnete, dann sein
        
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