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Dritter Band Das Antiken- und Raritäten-Cabinnet

Full text: Dritter Band

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hat, iS bekannt, un �berhaupt iS eS erst seit dieser Zeit Myde
jeworden un hat sich als des beste Mittel bewahrt: allens B�se
durch Tinte zu verfolgen. Luther, dieser jro�e Mann, dem es
janz Wurscht war, ob er mit Veitlern oder F�rschten sprach,
und der ohne Unterla� f�r die Freiheit des IeisteS arbeitete,
hat nie jeleuchent, da� er ein Mensch war. Er liebte Wein,
Weiber und Iesang, und sein Wirken war dennoch j�ttlich.
Einije moderne Schriftftchler, die sich einbilden, Aehnlichkeit mit
Luthern zu haben, k�nnten sie nur dadurch erlangen, wenn sie
ooch ihr Tintenfa� zum Deibel schmissen. � Foljen Sie mir
jef�lligst weiter. Dieses hier, meine Herr-
schaften, is das Irabmal von Ludwig
B�rne, dessen irdische H�lle auf den Kirch-
hofPortechaise bei Paris liegt. Sein Je ist
aber is in Deutschland un macht die F�r-
sten jraulich. � Hier, jeehrte Stullen,
erblicken Sie den jro�en Ieneralfeldmarschall und Staatsmann
Julius C�sar, dicht vor Christi, wie er einen Lorbeerkranz
dr�gt, um seinen bedeutenden Mond-
schein zu verberjen, weshalb man noch
jetzt immer nich wee�, welche Schw�-
chen unter die Lorbeeren versteckt sind.
Julius C�sar war der Sohn seiner
Mutter Aurelia und des jro�en Buch-
h�ndlers Cotta. Von ihm stammt
der ber�hmte Ausdruck : �Weene Wide
wieze!" welches uf Hochdeutsch so
viel hei�t als: �Auf meiner Ehre,
        
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