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Dritter Band Das Antiken- und Raritäten-Cabinnet

Full text: Dritter Band

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spanisch vorkommt, und das mein sein mu�, noch eh' das Jahr
sich endet.
Narcisse (voll Wonne). Ach soo?
Stulle. HerrjeeS, Narcisse, wat fehlt Dir'n? Du bist
ja so roth wie'n Puterhahn! Du Haft doch nich etwa des
hitzije Fieber? Du, nimm Dir'n acht, in Deinen Alter is des
jef�hrlich.
Narcisse (�rgerlich). Ach nein, nein! Ich wei� nicht,
worum Du Dich immer �ber mir aufh�ltst! Bek�mmere Dich
doch umDich!(Sehr freundlich zu Polleke.) Herr Sinnjnor Fretschschini,
ich bitte, fahren Sie jef�lligst fort, damit wir noch allen Ienu�
aus Ihr Cabinet haben. Es ist schon sp�t, und mein Dienst-
m�dchen kocht mich nicht apptitlich jenug, weshalb ich mir bloS
von ihr Feuer anmachen lasse, und mich dann selbst koche.
Polleke. O das mu� ein sch�ner Ieschmack sind: Ihr
Vrejen, Ihr Ribbespeer, Ihr Meerbraten, Ihre Hammelkeule,
Ihre Eisbeine, und was Sie sonst noch vor Ierichte machen
m�jen, abgesehen von's Iem�se!
Narcisse. Bitte! Apropos, wie w�re es denn, Franz,
wenn wir Herrn Sinnjnor Fretschschini'n heute zu Mittag ein-
l�den, wenn er sich zu uns herablassen will? Was meinst
Du? (Zu Polleke.) Sie machen ja wohl von Eins bis Drei Ihr
Cabinet zu?
Polleke. Ianz recht; wenn Herr Stulle nichts dajejen
hat, bin ich mit Verjn�jen dazu bereit.
Stulle. Bitte, mir wird es sehr anjenehm find, denn
so alleene mit meine Schwester immer, det k�nnen sie sich woll
denken, wie langweilig des is. Na denn ist jut, Kinder, denn
        
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