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Dritter Band Das Antiken- und Raritäten-Cabinnet

Full text: Dritter Band

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runckrehte! Sie war dodt; Schreck und Liebe hatten ihr ge-
t�dtet, und die von mir projektirte Trauung konnte nicht voll-
zogen werden. Ich lie� meine Pieren�e mit dem kleinen Lei-
chenwagen bejraben und den Choral an ihrem Irabe fingen:
vo� /u2uo in Aerlinam 1e porello; wliziearo UoxartinHM
imiuortello. Die spanische Frage aber, in welcher ich als Majvr
diente, is in Folge dieser verdammten Ieldfuhre bis heute
unentschieden jeblieven. � �er blickt traurig vor sich hin und seufzt.)
Stulle. H�r'n Se mal, Sie dhun mir sehr leid. Des
nenn' ich Erfahrungen! Un wie Sie erz�hlen k�nnen, deS iS
herrlich! Ich lese doch nu 'ne Masse so'n geug mit'n ViSken
Liebe un cn Visken Historie, wie hee�en se denn, Nomane,
richtig; aber so sch�n wie Sie erz�hlen, Herr Fretschini, iS
mir noch Keener vorjekommen.
Polleke. Kein Wunder; ich war moderner Dichter, in-
dem ich S�dpolscher Korrespondent der Blatter f�r H�uslich-
keit und Familienjl�ck war, und au�erdem einen Zustand, eine
Viojraphie und einen schmerzlichen Weltjang herausjejeben habe,
der aber leider nich durch de Welt fthen wollte, obschon ich
eine lange Weile dazu brauchte, ihn zu vollenden.
Narcisse (etwa� empfindlich). Sie find wohl noch sehr betr�bt,
Herr Sinnjnor Fretschschini, �ber Ihren Verlust der Mebten
Pieren�e?
Polleke. Iott bewahre, das ist vorbei! Davon nach
Neune, wenn'S Militair zu Bette jeht. Nur das Souvenir
konnte mir hinrei�en. 
    
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