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Dritter Band Das Antiken- und Raritäten-Cabinnet

Full text: Dritter Band

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bedurften. In den eenen Kasten, welcher jef�lligft hier rechts
steht, legte er des Ield rin, was er forderte, mit den andern
Kasten lie� er ab. Jeder konnte nu Mord un Dodtschlag,
R�uberei un Ehebruch un allenS M�gliche bejehen, ohne de�
ihn sein Iewissen bei�en durfte, un auf diese Weise hat der
dazumalije Papst Leo der Zehnte eine Masse Verbrecher in den
Himmel rinjeschmuggelt. Man vermuthet, um Iesellschaft zu
haben.
Stulle. De� mu� en juten Iroschen Ield injebracht ha-
ben, deS Abla�en, wie?
Polleke. Besser wie de Nagelschmied erei war se, diese
relj�se Accise.
Narcisse. Sagen Sie ein Mal, Herr Sinnjnor Fretsch-
schini, ist noch etwas Abla� drinn in den einen Kasten?
Polleke. Nein, damit kann ich Ihnen nich dienen, hold-
selje, solidarisch perpetuelle Narcisse! Eben so wenig wie in
den andern Kasten noch Ield iS. Diese Merkw�rdigkeit iS
inunserm Cabinet nicht vorhanden.
Stulle. Ield nich? Denn m��ten Se meine Schwester
noch als Merkw�rdigkeit in des Cabinet aufstellen, denn die
hat Iroschens.
Polleke. I!
Stulle. Ja, wat ick Ihnen sage. Der selije Schebemeier
hat ihr �ber vier Dausend Dhaler Captal hinterlassen.
Polleke. Soo?
Stulle. Ja! (L�chewd.) Nich wahr, da h�tte Narcisse da-
mals bei Tezzeln 'ne Menge Abla� vor haben k�nnen? was?
Narcisse. Aber Franz, ich weis nicht, warum Du Herrn
        
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