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Dritter Band Das Antiken- und Raritäten-Cabinnet

Full text: Dritter Band

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Stulle. Na, h�r'n Se mal, ick bin kerne junge Liiratur,
uf mir brauchen Sie �ich so b�se zu werden! Ick habe Schil-
lern's Werke zu Hause, un wenn ick ooch Manches nich ver-
stehe, so f�hl' ick mir doch erhoben. Un ick saje Ihnen, Herr
Fretschini, Sie m�jen es mir jlooben oder nich, aber ick k�nnte
Ihnen in den Oogenblick nischt B�ses dhun, wo ick Schillern
jelesen habe, des war' mir nich m�glich.
Polleke. Hier, meine Herrschaften, pr�sentirt sich Ihnen
I�the's Herz. Joche war, wie Sie wissen werden,
ebenfalls ein ausgezeichneter Dichter un au�erdem Mi-
nister am weimarschen Hofe. Er wurde in Frankfurt
am Main jeboren, wo jetzt die Bundesversammlung is, un
rief erst uf dem Sterbebette nach Licht.
Stulle. Sagen Sie mal: haben Sie nich ooch I�the's
Faust? Von die Hab' ick so viel jeh�rt.
Polleke. Ja, wir haben se jehatt, aber die mu� der
Deibel jeholt haben. � Wenn Sie erlauben, jehen wir jetzt
weiter. Hier, meine Herrschaften, erblicken Sie die beeden
Kasten seiner katholschen Ehrw�rden des Abla�kra-
mers Tezel, bei den man vor 7^ Silberjroschen schon 'ne
janz anstand ijeS�nde haben konnte, wovon die jeringen Leute
viel Iebrauch machten, wahrend die Vornehmen keenm Abla�
        
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