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Dritter Band Das Antiken- und Raritäten-Cabinnet

Full text: Dritter Band

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Polleke. Ja! Kannst Du mich denn wirklich lieben, bra-
veS Weib?
Narcisse. Ob ich Dich liebe, Du Engel.
Polleke. Iefalle ich Dir?
Narcisse. Ach!
Polleke. Warum?
Narcisse. Du hast so was M�nnliches, und au�erdem so
waS ItalienscheS, was meine Neijung fesselt.
Polleke. Dein scharfer Blick f�r Nationalit�t ist bewun-
derungsw�rdig. 5o lilieo te, mia cai-a sekebeineierina , natn
LwIIeena! L viva Ia lidvrtk!
Narcisse. Ach, waS jeht das Italiensche sch�n. Kannst
Du mir das nicht �bersetzen, mia e3ra l'i-etsedzokini?
Stulle (von au�m). Sie wissen, ick brauche nich zu bezah-
len; ick bin schon in's Cabinet gefr�hst�ckt, un habe blos in'n
blauen Ochsen jewefen.
Narcisse. Herrjeeses, mein Bruder!
Stulle (hereintretend). Na, wie steht et, Herr Fretschini?
Da bin ick schonst wieder; ick habe mir blos 'ne Schrippe
schmieren, un mit jekochten Schinken belejen lassen, un de H�lfte
Hab' ick noch, wie Se sehen. Na, wie is et
denn, Narcisse ? Wie weit seid Ihr'n jekom-
men? Hat Dir Herr Fretschini daweile sehr
wat Merkw�rdiges jezeigt, wat mir intressiren
Polleke. Viel iS eS nich, Herr Stulle;
ich will eS Ihnen jef�lligft wiederholen. Die-
ses, meine Herrschaften, iS die ber�hmte
Laterne des Diogenes, mit welcher die-
R^ k�nnte?
        
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