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Dritter Band Das Antiken- und Raritäten-Cabinnet

Full text: Dritter Band

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Pvlleke. O ja! Keile k�nnen Se kriejen.
Stulle (hcf�g). WaS? Keile? Herr, inwiefern, wodurch?
Wie?
Polleke. Kalbskeile, aber erst morjen, weil morgen erst
Marchtdag ist. UeberjenS, wenn Sie fich's nich l�nger ufhalten
k�nnen des Essen, denn loofen Se jefalligft r�ber nach den
kleenen Gasthof da �zum blauen Ochsen". Aber drinken Se
nich zu ville, Herr Stulle, damit die Firma nich 'ne Prophe-
tin iS.
Stulle. Prophetin? Ne, was Sie allenS zusammen-
reden; ick verstehe manchmal nich 'ne Sylbe davon! Doch, deS
bleibt sich jleich; jetzt hungert mir, und diese Anjelegenheit mu�
beseitigt werden. Wo is'n mein Hut? Aha, da steht er auf
die Perjamiete hier. Na, adje daweile! Herr Fretschini, zeijen
Sie meine Schwester daweile, wat Sie wollen, ick mache mir
nischt draus. (Geht Hinaue.)
Polleke (wirft �einen Stab, mit dem er auf die Gegenst�nde des Eabinets
deutete, fort, und sich zu den F��en Narcinens) Endlich is der Augenblick,
der sehnsuchtsvoll erwartete, jekommen, und hier zu ihren Bei-
nen liegt der hei�et Liebendste, so weit die Flaggen meines
BaterS wehen. Ach, ich habe nur wenige einfaltije Worte f�r
Dir, himmlisches, verheirathet jewesenes Madchen, aber eben
darum wirst Du mir bejreifen. Du wirscht wechself�hig sein,
ich sehe eS an Deine Corporation, und Du wirft mir Dem
Herz vor das meine jebm. Im Staube lieje ich vor Dir und
fi�he um Erh�rung. Narciffe, wisse, ich kisse, disse, Fisse! �ir
legt sein Gesicht aus itnen Schuh.)
        
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