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Dritter Band Das Antiken- und Raritäten-Cabinnet

Full text: Dritter Band

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seitdem an jede kr�ftije Natur r�chen, und sie mit ihren Esels-
kinnbacken umzubringen suchen.
Stulle. Erlauben Se mir doch mal, Herr Fretschini!
(Er nimmt den Kinnbacken in die Hand ) Sagen Sie Mal, find Sie dtNN
ooch jewi�, de� der Kinnbacken hier jrade Der jewesen is, mit
den Simson de Philister dodtjeschlagen hat?
Polleke. Da k�nnen Sie sich heilig druf verlassen. So
heilig, als wenn eS Ihnen ein Priester versichert h�tte. Uebri-
jenS fassen Sie ihn janz dreiste an; jejen sein eijeneS Fleisch
un Blut w�thet er nich.
Stulle. Na, aber h�ren Se mal, bei diese Merkw�rdig-
keit erlauben Sie mir einen kleenen Zweifel. Ick erinnere mir
n�mlich janz deutlich aus de Bibel, de� Simson einen faulen
Elselskinnbacken fand, un nu sehen Se sich Den mal hier an,
der is Noch so jut erhalten (er glbt ihm den Kinnbacken), als vb N
eben erst von einem Esel k�me. Nanu?
Polleke. Entschuldjen Se, Herr Stulle, er hat sich nachher
wieder erholt, und Dieses is eben des Wunderbare an ihn.
Au�erdem w�rden Sie eS doch als anst�ndijer Mann sehr pole-
misch finden, wenn ich Ihnen einen faulen Eselskinnbacken zeijen
wollte.
Narcisse. Ja nat�rlich! Ich bitte, nur fortzufahren,
Herr Sinnjnor Fretschini. Mein Bruder hat die Iewohnheit,
an MeS zu mackeln; bei das Mittagsbrod jeht es mich eben
so. Sie m�ssen ihm Dieses nicht �bel nehmen.
Polleke. oontraji-e, im Iejentheil, anjenehme Nar-
        
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