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Dritter Band Das Antiken- und Raritäten-Cabinnet

Full text: Dritter Band

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Finger sahen, wenn zuweilen noch m anderes Wesen, wat keene
Irazie war, ihr seine Aufwartung machte.
Stulle (l�chelnd). Hehehe, Sie Spa�vogel!
Polleke. Wieso?
Stulle (ichelmisch drohend). Na, ick wee� schon, hehehe! Wat
meenfte, Narciffe? Inu, en h�bschet Frauenzimmer iS de Ve-
nu�en, des kann ihr Keener nich abstreiten. Besonders sch�n
jewachsen is st, wie? Seh' mal, Narcisse, die Taille! Da is
Deine wie 'ne Biertonne jejen.
Narcisse. Na nu h�r' man uf, is schon jut!
Stulle. Ne erlaube mal, wie so? Nu Hab' ick mal en
St�ck, wat mir jes�llt, nu will ick mir ooch dr�ber freuen.
Ick wer' mir doch woll vor meine acht Iroschen �ber de Ve-
nu�en freuen k�nnen? Denn janz uftichtig, Herr Fretschini,
des bisken Danzen von den Kaiser von China, des macht den
Kohl noch nich fett. Na, un besonders det pompejarniche Wand-
jemalde, wo nischt druf war! Ne, da lob' ick mir die I�ttin
hier aus Meersch .... h�r'n Se mal, Herr Fretschini, wenn
die wei�e Masse aber hier Meerschaum is, denn kann die Ve-
nu�en unm�glich schon anjeroocht sind, wie?
Polleke. Na!
Stulle. Ach nu seh'n Se mal, wat se da vorn kleenen
Knubbel uf den linken Fu� hat!
Polleke. Ick will Ihnen sagen, Herr Stulle: des is ein
H�hnerooge. � Hagemann'S Mittel war damals noch nich
erfunden, als de I�tter ihr Wesen drieben, un Venus, mit den
Beinamen , litt sehr an de H�hneroojen, weil se
so oft betreten wurde, wenn ihr Mann Vulkan hinter jewisse
        
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