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Dritter Band Das Antiken- und Raritäten-Cabinnet

Full text: Dritter Band

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einen die Iejenft�nde dieses IemaldeS nach viert�jijerBeschauung
deutlich entjejen.
Stulle. Na warten Se mal, Herr Fretschini. Heute is
Dinstag, da wer' ick'n Freitag wiederkommen, nich?
Polleke. Ne, verehrter Herr Stulle, so jeht des nich.
Man mu� ununterbrochen die Oojen uf's Iem�lde haben.
Stulle. Na hat denn schon Eener de Oojen vier Dage
lang uf des Iem�lde jehatt?
Polleke. Ne!
Stulle. Na in wofern wissen Sie denn, Herr Fretschini,
de� einen die Iejenft�nde nach vier Dagen deutlich entjejen-
treten?
Polleke. Dieses is die Muthma�ung eines unsrer jelehr-
testen Alterthumsforscher.
Stulle. So? Ick wee� nich
�
(sich umschauend) Sie schei-
nen mir hier in des Cabinet 'ne Masse Muthma�ungen zu haben,
nich?
Polleke. Ja, allerdings, wie des ooch sehr nat�rlich iS.
Denn wenn ick Ihnen lauter Kartoffeln oder Leberw�rste zei-
jen wollte, die Sie begreifen k�nnen, denn w�rden Sie mir
wahrhaftig keen Entr6e bezahlen.
Narcisse. Nein, nat�rlich, Herr Sinnjnor Fretschschini.
(Leise zu Stulle.) So halte Dich doch nicht �ber Iejenst�nden auf,
die Du nicht bejreisst!
Stulle (leise zu ihr). IIott, h�r' mal, Narcisse, ick will
die Iejenftander ja ooch jar nich beireifen, aber sehen
will ick die Iejenst�nder doch zum Schwerenoth! DeS pom-
pejarnische Wandjemalde mag sehr sch�n sind, aber im Irunde:
        
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