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Dritter Band Das Antiken- und Raritäten-Cabinnet

Full text: Dritter Band

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Dieses sind die beiden Aeppel, wovon
Adam un Eva im Paradiese jenascht ha-
ben. Adam hatte kaum en halben jejeffen,
so waren ihm schon de Z�hne stumpf,
aber Eva konnte nich jenug kriegen, un
knabberte noch den zweeten an, weshalb
der ee ne jar nich zu sehen is.
Stulle (n�her tretend). Sie entschuldjen. (Verwundert.) Herr-
jees, des is ja en janz eenfacher Vorschdorfer!
Polleke. Dieses sind oberfl�chliche Bemerkungen. Aehn-
lichkeit is nat�rlicherweise da, denn Appel is Appel, aber die-
ser is ein Erkenntni�- Appel, nach dessen Ienu� die Menschen
ungl�cklich und von den Engel Herrn Kerubimmel aus des Pa-
radies jejagt wurden. Aus diesen Irunde jibt es noch au�er
Europa einige Herrscher, die ihre Unterthanen wieder in's Pa-
radies bringen wollen, un ihnen deshalb jedes Mittel zur Er-
kenntni� abschneiden.
Stulle (mtt dummer Mlcnc).
wat ich sagen wollte, wie so,
is, des wundert mir.
Aha!
�
Aber h�r'n Se mal,
de� der Appel nich verfault
Polleke. Na h�r'n Se mal, Herr Stulle, wenn Sie
sich in ein Antiken- und Rarit�ten
-
Cabinet nich mal wun-
dern wollten, wovor h�tten Sie'n denn Ihr Entr�e bezahlt?
Ueberjens is des doch woll sehr erkl�rlich, de� sich die AdamS-
Aeppel l�nger halten als de Vorschdorfer?
Narcisse. Nat�rlich!
Polleke. Hier meine Herrschaften, erblicken Sie einen
Automaden, welcher den Kaiser von China vorstellt, wie
        
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