Path:
Dritter Band Das Antiken- und Raritäten-Cabinnet

Full text: Dritter Band

147
Stulle. Also, herrjees, in Iriechsch waren Sie ooch?
Narcisse. Aber, mein Bruder, was willstDu mit Iriechsch?
Es hei�et Iriechenland.
Polleke. Ja wohl, Iriechenland, ja, da war ich auch.
Ich drinke noch heut zu Dage baiersches Vier. Wenn Sie
vielleicht von den Archipelajus jeh�rt haben, den Hab' ich da
pers�nlich kennen jelernt, das war ein sehr juter Freund von
mir. Ja wohl, bei Archipelagussens war ich wie Kind im
Hause.
Stulle. Nu seh' Eener an!
Polleke. Aber Ihren werthen Namen wollt' ich bitten?
Stulle. Stulle!
Polleke. Stulle? Ein sehr jeschmackv oller Name, des
hee�t, wenn Sie belegt sind. Ohne Vornamen, wie? Etwa
Butter, K�se, Schinken, Ferdinand, Carl, Eulner oder so was,
wie?
Stulle (l�chelnd). Ne: Franz Stulle
Polleke. Schmalzstulle?
Stulle. Ne, ne: Franz Stulle, Najelschmidt, Louisen
stra�e, jrade �ber de Charet6!
Polleke. So? Na, da haben Sie't ja jar nich weit?
Stulle. Wie so?
Polleke. Ich meinte nur, weil die Lowisenstra�e so be-
quem liegt, de� man von da aus �berall hinkommt. DeS is
�berjens mit de Prenzlauerstra�e ebenso.
Stulle. Ach so? (Leise zu seiner Schwester). H�r' mal, Nar-
ciffe, der Mensch scheint mir etwas verdreht zu find, wie?
Narcisse (ebenfalls lei,�). Ach nein, das verstehst Dunicht.
10*
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.