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Dritter Band Das Antiken- und Raritäten-Cabinnet

Full text: Dritter Band

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topp, UN noch dazu so'n Schaafskopp, det fe nich mal in de
Wolle fitzt!
�
Wenn ick man w��te, worum die d�mlichen
Kerrels, die Reemer, des andern Leuten so schwer jemacht, un
lateinsch jesprochen haben? So'n Eigensinn is mir noch
nich vorgekommen! Wozu'� nu jrade lateinsch? Als ob die
D�selacke �ich h�tten k�nnen, wie jeder andere ehrliche Kerrel,
deutsch reden! Ach herrjeeS ne, nu f�llt et mir in! Wenn
die Reemer un de Iriechen deutsch jefprochen h�tten, denn w�re
det Alterthum bei uns nich anerkannt jeworden, un denn h�t-
ten wir ooch unsere deutschen Viellogen, diese unjeheuer kluge
Iungens nich, un denn lebten Millionen Menschen mehr in
der Iegenwart, un dieses w�rde nich jern jesehen werden. Ne,
jo nich sehen, kleener M�ller! Davon nach Neune, wenn's
Militair zu Vette jeht! Man klopft ) Herein !
(St nlle und Narcissc Schebemeier treten auf.)
Stulle (sich artig verbeugend). Morjen, mein bester Herr,
Morjen!
P ollek e. Iu'n Moorjen !Um Entschuldjung, Sie w� nsch
-
ten wahrscheinlich? Nich wahr?
Stulle (verlegen). Ianz recht!
Polleke. In wiefern?
Stulle. Ich verstehe Ihnen nich janz jnau. Ich habe
drau�en berichtigt.
Narcisse 0^ geziert). Wir haben am Einjange das Entr�e
jespendet.
Polleke. So so! Un nu schmeicheln Sie sich wahr-
scheinlich der Ansehung dieses Cabinets?
Stulle. Ja, zu dienen! Meine Schwester
�
(ne vorstellend)
Berliner Volksleben. III.Bd. 16
        
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