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Dritter Band Das Antiken- und Raritäten-Cabinnet

Full text: Dritter Band

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jeboren kam, lange Zeit bei Fernbachen Iournaldr�ger war,
Knollportecr; de� ich alle Journale las, und daher die junge
moderne � h�ren Se, wie ick Vescheed wee�!
�
Zeit kenne,
und dejsentwejen ooch Vielens aus mein eichenes Scharnier
zusetzen kann. Wenn Sie erlauben, veredle ick das gemeine,
nat�rliche Dasein d�ser Iejenstande, und schwinge sie in das
Reich der Konst, wo Iott sei Dank Konstitution iS.
Frezzini. Du bist und bleibst der n�rrischste Kauz, der
mir in meinem Leben vorgekommen. Am Ende werden meine
Antiken und Rarit�ten mehr Anschauer Deiner Erkl�rungen
wegen herbeilocken, als durch ihren Werth selbst?
Polleke. Ja, h�ren Se, det jloob ick ohne Arrojanz
ooch, denn dazu jeh�'rt nich viel.
Frezzini (^lulackend Hahaha! Ja, ja: mun�uz vult
6ecipi!
Polleke (�llcm. ilim niclMulcnd). Ach so? Lateinsch, juter
Junge? Und Dieses, jlooben Sie, verst�nden wir nich? Wir,
von Iottes Inaden, Polleke der 243ste? O oller Junge, Frezzini,
da bist Du schief jewickelt! Wovor lesen wir die neuesten
Theatcrjournale? Vor nischt un wieder nischt wahrhaftig nich!
Um Lateinsch zu lernen, da drum lest man se! De ju8tebo3
non yzt 6i8put3n�el)08 l Vox poppeli, vox vei! Viz coluicer!
et allere dai-zck! von! Mn�us >vi1l �ecipil Oho,
wovor Hab' ick'n immer die Studirer, welche fr�her Studenten
waren, jeftagt, wie des uf Deutsch hee�t, wat die verdammten
Rackers, die Reemer, uf Lateinsch sagen? �De Welt willet
nu mal, det man ihr en Z op p macht .'
"
so hee�t et!Na jut,
ick deziepie, so jut et jeht! Worum iS de Welt so'n Schaafs-
        
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