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Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

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In den untern R�umen.
Grafin v. C. Obrist, haben Sie die G�te, mir ein
Dutzend Loose zur Gewerbe-Lotterie zu nehmen; ich will sie
verschenken. Nehmen Sie auch ein Dutzend, mein lieber
Obrift! Und noch ein Dutzend f�r die Baronin. Wenn Sie
nicht so viel Geld bei sich haben Zeigend) dort wartet mein
Friedrich, dort an der Ausgangsth�r ! Lassen Sie sich von ihm
geben, was Sie bed�rfen. Bitte!
Baronin v. D. Obrist: vier Loose nur f�r mich. (Samt
zur Oiafin ) Ein Dutzend ist mir zu viel.
Gr�fin v. C. (zum Obrist). ElN Dutzend! (Zur Baronin.) Sie
sind eine reiche Frau. Ich setze meine Liebe auf das Dutzend !
Baronin v. D. ldem Oblist zuwinkcnd) Nun gut! (Zur Gr�fin)
Sie machen mit allen Menschen, was Sie wollen.
Grafin v. C. (ihr die Hand dr�ckend). Wenn Jeder in seinem
Kreise solcher Tyrann w�re, so w�re bald alle Tyrannei zu
Ende. Theure Freundin, werfen wir inzwischen noch einen
stuchtigen Blick �ber diese erfreulichen Dinge. (Sie gehen umher.)
Andere forschen und urtheilen hier mit allem frischen Eifer,
mit vollem Interesse: wir sind ermattet. Auf jeder Seite die-
ses Lebens ist Unoollkommenheit; die Vollkommenheit liegt nur
im menschlichen Streben. Was sollen diese Puppen hier?
Schlagen Sie im Kataloge nach. (Sie blickt w das Buch) Ach,
Weberinnen aus Litthauen und Posen, die ihre m�hevolle Ar-
beit ausstellen! Das hat etwas R�hrendes. Diese Puppen
kauft ich, und lasse sie meinen G�sten immer f�r Geld sehen,
        
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