Path:
Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

121
Ernst Heiter. Sie gehen mir in die Falle, Graf! NaS
unterscheidet das Gro�e vom Kleinen? Einzig: der Geist.
Nehmen Sie Ihren Stammbaum und Ihre K�rperkraft und
beginnen Sie einen Kampf mit dem Leoparden, dessen sch�nes
Fell sie lockt! Der Leoparde wird sein Fell behalten und Ihr
hochgebornes Fleisch sich schmecken lassen. Der Geist ist also
der Sieger dieser Welt. Er trage den Kranz der Ehre: das
ist das Reich, von dem wir tr�umen. Der Geist ist keine
plumpe, rohe, undankbare, knechtende Gewalt; unter dem h�heren
Geiste zu stehen, ist kein Elend, keine erdr�ckende Schmach.
Auch die Besten unter uns stehen unter einem Gott, und f�hlen
sich wohl unter ihm.
Piefke. Diese Masse von Papieren, Hofr�theken! Alles
Papier und wieder Papier in Deutschland! Ich begreife nich,
wo die Lumpen noch alle herkommen. Der Geist unseres Vater-
landes wendet stch an das Papier, an diesen Hamlet, der den
sch�nsten Willen und die sch�nsten Gedanken hat, der philosophirt
und schimpft und flucht, und seine Wuth in reizend bunte Narre-
theien versteckt und
�
Nichts thut. Wohlgeboren, ich sage
Ihnen, wenn wir hundert Papierm�hlen weniger hatten: Sie
sollten einmal sehen, was f�r Veine unsere laufende Geschichte
bek�me, unsere kriechende laufende Geschichte!
Hofrath Q. Es w�rde aber weniger Druck stattfinden,
wenn wir nicht genug Papier h�tten.
Piefke. Ganz Recht, geistreicher Mann! Nanu, weiter!
Hier macht die r�hmlichst bekannte Handlung von Hensel und
Schumann Gold und Silber f�r die Welt, um von der Welt
ein Vischen mehr Gold und Silber zur�ckzukriegen, weht weiter.)
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.