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Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

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sch�n un wahr finden sollen, was uns vorjeredet wird, jetzt
will ein Sohn nich mal lachen, wenn sein Vater einen ausje-
zeichenten Witz macht? (Er gew .mf Wilhelm los.) Na, warte!
Proppen (hau wn zur�ck). Stille, Fritze! Last' des Erziehen,
bis De zu Hause bist. Als Probe kannste die Pr�jel-Er-
ziehung hier doch nich ufstellen wollen, denn da haben die
uncultovirtesten Lander de besten Fabriken drinn.
Commerzienrath Vrettkops. Das war doch nicht der
M�he werth, wieder hinunterzugehen, nicht wahr Doctor? Der
Magdeburger Dom ist im Gro�en da, wozu ihn klein wieder-
jeben?
Dr. Tinte. Sie haben Recht. So kann ich mich auch
mit der Idee nicht befreunden, den K�lner Dom vollenden zu
wollen. Man macht aus einem richtigen Bilde der Zeit und
der Religion ein falsches :man flickt mit uns�glicher M�he und
zusammengebettelten Kr�ften Etwas fertig, das der fr�here
Enthusiasmus doch nur so weit brachte, wie er es eben brin-
gen konnte.
Commerzienr�'thin. Vous ne ero^e? pa5?
vr. Tinte. O ja, ich glaube! Ich glaube auch an die
wunderbare Heilung der Gr�fin, der Nichte Droste-Vischerings,
durch den heiligen Rock im Dome zu Trier. Freilich m�cht'
ich gern wissen, auf welche Weise das bewirkt ist, allein der
Mensch mu� nichts wissen: er mu� glauben. Drofte-Vischering
hilft mit Nichten der Religion. Der Katholizismus macht sich
immer beliebter. So viel Wissenschaft, so viel Geist, so gro�e
Aufklarung und dabei solche �ffentliche Erz�hlungen im Jahre
        
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