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Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

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chem Berlin fast einzig dasteht, mit dem eS durch alle Welt
handelt. Auch die Stickereien selbst, wie vorz�glich! Da von
K�nig, M�ller, Sommerfeld, Lehmus, welches Letztere
�brigens nicht der ber�hmte Professor der Mathematik ist. Die
vollendetste Arbeit, wenn auch sehr in den Winkel gedr�ckt, ist
die Stickerei der Madame Wauer hier. Vielleicht eine 3 bis
4j�hrige Arbeit von lauter Augen-Vlicken und Durch-
stechereien. Sie liegt wie eine ferne Epoche der Geschichte
vor uns :ein Gem�lde, bei denen man kaum die F�den heraus-
finden kann. Das ist eine Stick- Muster arbeit.
Herr Vuffey. Ach, hier sind Sie ja wieder; Bei de
Stickmuster; unterhalten sich dar�ber. Sie entschuldjen, mir
f�llt cn ausjezeichneter Witz ein; ich will'n Ihnen mittheilen.
Proppen, h�r' mal zu! Wissen Sie, welches das beste Stick-
muster is?
Piefke. Ne!
Herr Vuffey. Wenn man Emen den Mund verstoppt
UN de Nase zuh�lt. Hihihi, hohoho! (Er h�lt sich den Banch vor
Lachen.) Hihihi, hohoho! Denn stickt er! Ach, ick kann nich
mehr! Ne, des is zu jut! Hihihi, hohoho! (Immcr leitet.)
Denn stickt er! Ne, so'n Witz iS noch jar nich dajewesen!
Noch nie! Ach, mein Bauch, mein Bauch! Hihihi; Noch nich
mal bei alle die Dischreden! Hohoho, oh, ooh, aach! (Pl^lich
abbrechend, zu Wilhelm, der seine Aufmerksamkeit auf Gegenst�nde der deutschen In�
dustric richtete.) Willem! Willem!! Worum lachst'� nich?
Wilhelm. Mirhat Keener jekitzelt, Vater!
Herr Vuffey. Nicht jekitzelt? (H�chst �rgerlich.) Na warte,
ich wer' Dir kitzeln! Jetzt, wo wir ohne allen Zweifel Des
        
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