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Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

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str�m fl�sse in die H�tten der Armuth. Da schaffte man gol-
dene Tage und Silberblicke der Dankbarkeit; da sielen Freuden-
Perlen �ber die Wangen, und Diamanten vom reinsten Wasser!
Und aus diesem reinsten Wasser stiege ein s��es Weib hervor,
das oft genannt, aber noch selten gesehen ward: Die Zufrie-
denheit. Die schwebte durch die S�le der Reichen und g�be
ihnen das, was sie mit allem Glanz und aller Verschwendung
nicht erreichen: wahre, �chte Freude! Denn so lange das tieft
Elend auf einer Seite, ist nie lauteres Gl�ck auf der andern.
Gold und Silber lassen sich nicht rein verarbeiten, es ist immer
etwas Kupfer darin: das Drohen der Armuth. �
Zah ling (im Gespr�ch mit der Familie Herzen.) Auch dieser israe-
litische Tempel von Friedeberg und Sohn ist meisterhast
ausgef�hrt.
Auguste. Ei, sehen Sie hier das reizende Schachspiel
mit Silber- und Gold-Figuren!
Kaufmann Herzen. Das geh�rt unbedingt zu den kunst-
vollsten Arbeiten dieser Ausstellung. Es ist von Gebr�der
Weishaupt S�hne in Hanau. Auch Hau�otter, Colin
Iockel auS derselben Stadt haben Vortreffliches ausgestellt; die
Eisengu�waaren , welche wir vorher so bewunderten, waren
von G. Zimmermann und R. A. Seeba�, ebenfalls aus
Hanau. Ueberhaupt hat sich diese Stadt gl�nzend hervorgethan;
sie ist im Verh�ltni� von allen nichtpreu�ischen St�dten unsers
gemeinsamen deutschen Vaterlandes hier am w�rdigsten vertreten.
Marie. Es lebe Hanau und sein
� K�nig!
Zahling. Dies Schachspiel ist in der Ausf�hrung, die
�ber AlleS sauber und k�nstlich ist, ein vollkommenes Meister-
        
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