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Dritter Band Die Berliner Gewerbe-Ausstellung

Full text: Dritter Band

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w�rd' ich mich nich unterstanden haben, Ihnen solche Vorstellung
zu jeben. Wovon sprachen wir,Hoft�theken?
Hofrath Q. Gr�fin). Sie m�ssen entschuldigen, meine
Dame: Herr Piefke spricht sehr komisch.
Gr�fin v. C. llachcnl) O, ich entschuldige!
Piefke. Richtig, wir sprachen von Abjenutztwerden. Wohl-
jeboren: ein Ochse ist ein Ochse. Dieser Iedanke is zwar nich
von mir, aber er is richtig;Sie k�nnen de Probe druf machen,
es wird immer stimmen. Aber: der Mensch is ein Ochse, des
is ooch richtig' Denn sehen Se mal, Wohljeboren, wenn nach
de Mathematik ein Mensch ein Mensch is, un der Mensch hat
es nich mal so jut wie en Ochst, so is der Mensch wenigstens
en Ochse, de� er keen Ochse is. Dieses is freilich schon h�here
Mathematik, die Ihnen wohl nich jel�ufig is;indessen ich werde
Dero Kopf Vorspann jeben. Sehen Sie, Hofrath
� �ber-
jens dabei fallt nnr ein, de� Stra�enrathe jetzt noch n�tzlicher
w�ren
�
sehen Sie: em Ochse hat wenig Besch�ftigung. Des
Morgens steht er auf, g�hnt, weil einem Ochsen alle Zustande
langweilig sind, zieht sich keine Handschuhe an, weil er die
seinigen niemals auszieht, dreht sich um und geht spazieren.
In Gesellschaft von Freunden und Geschwistern, die von einem
Hirten und seinem Hunde begleitet werden, welche sie verachten,
gelangt er auf eine gr�ne Wiese. Hier nimmt er das Fr�hst�ck,
ruht sich aus, soupirt, ruht sich aus und hat ein gro�es Maul,
gebraucht aber dasselbe niemals dazu, andern Menschen vorzu-
reden, Er allein habe die Weisheit mit L�ffeln gefressen. Einige
Ochsen m�ssen auch Wagen und Pflug ziehen, das sind aber
auch schon die gr��ten Ochsen. Zum Schlu� wird der Ochse
        
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