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Dritter Band Herrn Buffey's Wallfahr nach dem heiligen Rocke in Trier

Full text: Dritter Band

4machen lassen m�ssen, weil er alle an de Schultern ausmachst.
Un der Junge hat doch wenigstens die �hnlichkeit mit Chri-
stus, de� er tagt�glich an Alter zunimmt.
Polizeischreiber Prei�e. Die Nichte von den r�hm-
lichst bekannten Erzbischof Droste von Vischering hat nich jehen
k�nnen, hat nach den Dom von Trier m�ssen Hinjedragen wer-
den, un kaum is se da, un hat den heilijen Rock an den Zippel
ber�hrt, hastenichjesehen !jeht se lustig 'rum, als ob se in ihren
janzen Leben keene krumme Veene jehabt h�tte.
Herr Vuffey (verwunden). Kaum zu jlooben!
Frischer. Kaum! Man mu� es sehen, um zu glauben!
Herr Vuffey (zuPreive) Sie entschulden, Herr Prei�e,
Herr Polizeischreiber: hat se an H�hneroogen jelitten, wie mein
Freund Proppen?
Lebrecht Kn�b b er backe. Ne, H�hneroogen waren es
nich, obschon die in ihrer Umjebung sehr beliebt sind, weil
man mit diese Oogm nischt sieht. Sie litt am Kopp, un
dieses Uebel hatte sich ihr mit Hilft des Reimmatismus uf de
Veene jeworfen, so de� se durchaus nich vorw�rts kommen konnte,
was in unfern lieben Vaterlande keine janz eijenth�mliche Krank--
heitserscheinung ist. Nu hatte ihr ihr Onkel zwar Etwas unter
den Fu� jejeben, aber deshalb konnte se erscht recht nich jehen,
bis se den Heiljen Rock ber�hrt hatte, da jing es!
Herr Busse y. Ich kenne zu wenig Chemmie, Viehsiek
nennt man Des, um zu wissen, ob die Lammwolle den Reima--
tisch nach sich zieht, aber zieht st den Reimatisch nach sich, so
h�tte m�ssen en Andrer von die Nichte lahme Veene jekrigt
haben, durch Ber�hrung!
        
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