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Zweiter Band Herrn Rentier Buffey's schönster Tag

Full text: Zweiter Band

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mir f�hle, vor irjend eenen Menschen in dieser Welt aus wirk-
lichen Respekt die M�tze abnehme? F�lltmirnichin! Iloo-
ben Sie, de� ick davor kann, de� meine Eltern zeitlebens keen
kleenes Ield bei sich hatten, un ich von Jugend an nischt lernen
konnte, sondern was verdienen mu�te, damit wirnich verhunger-
ten ? . . . Unter andern Umst�nden war' ick villeicht ein Napol-
jon jcworoen. (Gel�chter.) Ja, da is nischt zu lachen, des verh�lt
sich wirklich so. Machen Se mal en Erempel, meine Damen.
Nehmen Sie die Summe :Napoljon, un nu ziehen Se des Il�ck
ab, bleibt: ein jescheidter Mensch. Ein jescheidter und muthijer
Mensch, den nachher Millionen Iescheidtheiten und M�the anje-
rechmt wurden. Na, also, wat war er nu jro� mehr als ick?
Iescheidt bin ick ooch, aber ich mu� Kutschen ufmachen, un wenn
ick hier mal noch so'n biskrn Napoljon sein wollte, so w�rde
mir die Polizei schon zu Anfang nach Elba bringen , welches uf
Deutsch Spandow hee�t, un uf Verlisch: �bern Berg. Also, wie
jesagt, aus wirklichen Respekt nehm' ick vor kernen eenzijen Men-
schen meine M�he ab. Ick d�nke mir accurat so jro� unso kleene
wie jeder Andere, un wenn der Vr�utijammer nich bald kommt,
so kann er mir nachpfeifen, wenn er nachher 'ne Braut haben will.
Charlotte. (Vuffey'S Dienstm�dchen, hat die Sch�rze voll Sand und
dr�ngt sich durch die Gaffer.) Erlauben Se doch mal! Wahrhaftig, det
is, als ob wir die neujierijen Leute noch bitten m��ten, ob hier
nich 'ne Hochzeit stattfinden d�rfte.
Vroschling. Was woll'n Sie'n , herrliches M�chen f�r
Alles , leider nich f�r mich ? Aha, Sand streuen vor de Dh�re,
im Fall es rejent ? (Sieht zum Himmel hinauf) Ja , allerdings , es
        
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