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Zweiter Band Herrn Rentier Buffey's schönster Tag

Full text: Zweiter Band

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Fritz. Na nu h�r' doch man uf.
Bro schling, (sich umdrehend) Ja, mit Avekplaisirverjn�gen.
Herrjees, da kommt ooch Champagner und andre edle Rebens�fte !
Iu'n Morjen, ju'n Morjen, Herr Kiefer! Wie steht et? Was?
Kennen Sie mir noch von vorije Woche, wo wir ooch Veede uf
'ne Hochzeit waren, uf die bei Ieheimeraths in de Behrenftra�e?
Wo? Des hee�t : ich machte Kutschen uf, un Sie brachten ver-
schiedene Traubenbl�te ; indessen wir waren doch so jut da wie
die andern I�ste,
�
blos de� wir nich rufjingen. Wir waren
bescheiden. Un wenn wirnich bescheiden jewesen w�ren, un w�ren
rufjejangen, so h�tten sie uns runterjeschmissen. Nat�rlich, denn :
Undank iS der Welt Lohn :ein Weiser kooft sich vor'n Iroschen
Kirschen, un e�t se alleene, sagt der Kukastenmann. (nach einer
kleinen Pause.) Na, h�ren Se mal, Herr Kiefer, wie is et? wollen
wir eine Putellje Schlampamper auslutschen, wo?
Hausknecht. Ionich sehen, kleener M�ller! (ab in'e Hau�)
Broschling. Nu seh' een Mensch an, wat sich hier schon
vor'ne Masse Menschen versammeln, blos um Vr�utjam un Braut
zu sehen! (zu allen Umstehenden) Meine Herrschaften m�nnlichen,
weiblichen und s�chlichen Ieschlechts :ich kann Ihnen ufEhre ver-
sichern, de� ich nich der Vr�utjammer bin!Ich mache ihm blos
uf. Ick bin die poetische Fijur, die ihm die erste Pforte zu seiner
Seligkeit offent. Ob er nachher jut mit des M�chen fahren wird,
det h�ngt nich von mir ab.
        
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