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Zweiter Band Herr Rentier Buffey

Full text: Zweiter Band

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zuch, da jeh' ich jedesmal mit meine Schwester und en paar jute
Freunde raus. Wir nehmen uns ein paar Pullen Branntwein
mit, un Brod, un Schinken, das hei�t mit einem Wort : wir
versorgten uns.
�
Also ich sitze am verjangenen Fifchzuch ooch
da, wirhatten uns en paar Il�ser Wei�bier jeben lassen un waren
sehr verjn�gt, wir erheiterten uns n�mlich. So seh' ich mit
einem Male den jungen Menschen unter dieMenge Leute; � ich
bleibe ruhig sitzen un denke: du wirst mir schon kommen, denk'
ich , un richtig !Der junge Mensch jeht zuf�llig dicht an unsern
Disch vorbei, un so wie er mir jewahr wird, so sagt er :,,I
Ieses! "sagt er, ,,Herr Buffey! Wie kommen Sie denn hier-
her? Des is mir lieb, da� ich Ihnen endlich mal finde; ich mu�
Ihnen was sagen !" So zieht er mir bei Seite un sagt zu mir :
,,Herr Buffey, Sie wissen doch noch, da� ichIhnen f�nfDhaler
schuldig bin?" � ,,Na ob!" sag' ich. ,,Wissen Se was?"
sagt er, ,,wir treffen uns hier heute, wir wollen heute fidel sind;
wir wollen
�
eine Bowle Punsch zusammen drinken!
"
�Das k�nnen wir!"sag' ich,unso ruft er denMark�r ;wir
setzen uns, un so wie dieBowle Punsch kommt, so sagt er: ,,Herr
Buffey wird se Ihnen bezahlen, das ist der B�rger HerrBuf-
fey, der kann das!"
�
�Ja!" sag' ich, �das kann ich!"
denn ich konnte mir doch nichts vergeben, man hatte meinen Na-
men jehort, un man kennt mir in de Stadt. Also ich sage: �was
koft't die Bowle? " sag' ich un greife in die Tasche.
�
�F�nf
Dhaler! " sagt der Mork�r.
�
,,Hier sind se! " sag' ich un
so schmei�' ich ihm das Ield hin, des hei�t einen Tresorschein,
nennt man das. Wir drinken; wir werden sehr munter, der
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