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Zweiter Band Herr Rentier Buffey

Full text: Zweiter Band

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schlimm! " sag' ich. Ich sage: ,,ich habe dieEhre Ihnen nich
zu kennen !
"
,,Nu, nu l"sagt er, ,,deS hat nischt zu sagen,
HerrVuffey; ich bin ein Mensch, der was zu sagen hat; ich
wohne in de neue Friedrichftra�e, des isneIegend !" �Ach!"
sag' ich, ,,des is was anders, deS is ne sch�ne Iejend, beson-
ders so an de K�nigftra�e. �H�ren Se mal," sag' ich, ,,da
m�ssen Sie ja ooch den Viktualienh�ndler Breese kennen , der
wohntda, des is mein Ievatter." �So? "sagt er, ,,ach
des iS der Mann, dcr sich immer so anzieht un so aussieht? "
�Richtig," sag' ich, �des iS der; des freut mir, de� sie ihn
kennen." Na," sagt er, �HerrVuffey, ich sehewoll, Sie sind
ein Mensch, mit den sich umjehen l��t. Sie sind gewi� einV�r-
jer?" �Na," sag' ich, �oesivillich wissen, des versteht sich !"
So nimmt er seinen Hut beh�lt ihn vor mir in deHand, un sagt
zu mir: �Herr Buffey," sagt er, �in acht Dagen haben Cie
Ihr Ield. Leben Sie wohl!" �Ich empfehle mich Ihnen janz
jehorsamst! " sag' ich. Und darauf verschwindt er.
Nu Hab' ich so 'ne kleene, rotzn�sige Ieere von Schwester, die
is f�nf un fufzig Jahr alt un fiehrt mir meine Wirtschaft, des
hei�t: sie kocht mir, fegt mir aus, und arranjirt mir Alles,
weil ich nich verheirathet bin, sondern led ig, nennt man des.
Also die erz�hl' ich nu die Ieschichte. So sagt sie, �Na, na!
"
sagt sie.
�
Ich sage: �Wieso?"
,,Na, na !"sagt se, �des nimm mir nich �bel !"
�
�Ne," sag' ich, �wieso meinftDu des? Ich verfteh'Dir
nich."
        
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