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Zweiter Band Der Stralower Fischzug

Full text: Zweiter Band

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ist, folge den z�rtlichen Paaren , welche diesen und jenen Sei-
tenweg einschlagen und sich vor der zudringlichen ger�uschvollen
Welt inklosterhafte Einsamkeit fl�chten. Darf ich dem Schein
der Laterne trauen, so zeigt mir das Gesicht des Liebhabers nicht
die geringste Furcht, sich im Geb�sch zu verlaufen , und ebenso-
wenig die Mienen der Liebsten Vesorgni�, von einem R�uber
angefallen zu werden.
Von den vielen komischen Ecenen , welche sich hier ereignen,
willich nur eine mittheilen, welche-der Schriftsprache auszuf�h-
ren erlaubt ist.
Ein Betrunkener schwankt gleichfalls im Geb�sch umher.
Er bat eine matt glimmende Cigarre im Munde , und kann die-
selbe trotz aller Anstrengung nicht zum Brennen bringen.
,,Dundt'rwctter! " lallt er, ,,dct is ja hier 'ne ejiptische Fin-
stcrni�, is dc� ja hier! Hat Keener keen Feuer nich? Det ver-
dammte Biest brennt jar nich; sie hat jar keene Luft, hat se
nich ! Da bei�t man un bei�t man , uu lutscht man un lutscht
man, se brennt nich !Brennen brennt se nich !"
Er sieht Etwas glimmen und geht darauf zu.
,,Ach h�r'n Se mal, Sie da!Sie da !!Haben Se doch
de Iewogenheit ,un jeben Se mir mal � jeben Se mir mal
Avec di'if�!� So, so jetzt bin ick mit meine Cigarre ran ; nu
dalten, halten Se mal en Oojenblick stille."
Er selbst kann nicht stehen.
,,So halten Se doch stille! Herrjees, zum Dunderwetter,
halten Ce doch stille!Stille halten Se !"
Er versucht seine Cigarre anzustecken.
        
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