Path:
Zweiter Band Die Menagerie

Full text: Zweiter Band

330
phanten, eins der ausjezeichentsten Eremplare indieser Menagerie.
Seine Haut is so unjeheuer dick , de� er niemals na� wird,un
wenn es noch so sehr rejent. Die Indianer benutzen dieses Thier
als Krieg. Mit seinen R�ssel, welches eine lange Nase is, die er
von der Vorsehung erhalten hat, schmei�t er seine pers�nlichen
Feinde in de Luft, und sobald sie wieder runter kommen , stellt
er blos einen Fu� auf ihnen, worauf sie sojleich alle sind. Au�er-
dem kann er mit seinen R�ssel Rum drinken un kleene Ieldft�cke
ufheben.
August. Det kann ich ooch!
W�rter. Ja , aber nich mit 'n R��el. Dieser Sohn der
Wildni�, meine Herrschaften, so schrecklich er als reine Natur is,
hat beinah so viel Verstand wie en Mensch, un l��t sich so zahm
machen , de� man ihn f�rmlich auf de Nase spielen un maltrai-
tiren kann. Wir haben ihn schon in Hessen, Hannover un Sach-
sen jezeigt, wo er die jro�te Anerkennung fand. Inseiner Heimath
wird er uffoljende Weise jefangen: man nimmt einen Stephanien,
stellt ihn jejen einen Boom, un s�gt den Boom um, so de� der
Elephant hinpurzelt. So wie er hinjepurzelt iS, kann man ihm
dreist ufnehmen un zu Hause bringen, indem er sich nich bewegen
kann.
August. Kann er ooch singen?
W�rter. Ne, dieses hier is eine S ie. (Ergeht weiter) Haben
Sie jetzt die Jute ,mir nach diesen Kasten zu folgen. (Er hebt eine
Decke auf und zeigt eine kleine Schlange) Dieses meine Herrschaften , is
die jro�eRiesenschlange oderAbjott. Sie is bunt jesprenkelt von
mannigfachen Farben un hat zwischen ihre Backz�hne Iift, wel-
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.