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Zweiter Band Die Menagerie

Full text: Zweiter Band

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zu seinen siebenten Jahre ,nachher wird es immer jr��er. Die
Hyj�ne is in Europa nich zu Hause und hat einen sch�ndlichen
Charakter.
Krumpel. Sie geht ooch nie in de Kirche.
W�rter. Sie zerfleischt lebendig und dodte Personen, ohne
Unterschied des Standes und der Ieburt, und ohne das jeringste
Mitleid mit ihnen zu empfinden. Was ihr bcjejent , is Leuche,
jleichviel, ob seHunger hat oder nich, blos aus Niedertr�chtigkeit.
Sie buddelt die Dodten aus de Erde un fri�t se lebendig. Die,
welche mir hier anglupt, is eins der ausgezeichnetsten Eremplare,
welche der Kaiser von Ru�land bei Herrn Akcns Anwesenheit in
Petersburg eigenh�ndig jelobt hat. Sie k�nnen sich kein gelunge-
neres Eremplar von dieses jrausame Biest denken. Ich bin �ber-
zeugt, meine Herrschaften, de� diese Hyj�ne jeden Dag einen janz
jesundeu Menschen un zwei der fettsten Leuchen verzehren kann.
Vreese. (Semen Widerwillen bezeugend) Pfui Deibel, des is or-
dineer von ihr. Des m��te man jar nich dulden. Ich bejreife
nich, de� sich die Pollezei nich um solche schwere Vergehen be-
k�mmert.
Krumpel. Ja, denn des sind doch eigentlich destructive Ten-
denzen un Aufregungen zu Mi�vergn�gen. Wenigstens conservativ
is es nich.
Vreese. (Der ihn nicht ganz verstanden) Ne, gewi� nich. (Hum
W�rter) Ueberjens einen ganz gesunden Menschen UN zwee fette
Leichen, un ohne en Schnaps dazu, wird ihr denn da nich eeklich ?
W�rter. Ick Witt Ihnen sagen
�
mit wem habe ich denn
eigentlich die Ehre?
� �
        
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