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Zweiter Band Die Menagerie

Full text: Zweiter Band

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Breese. So? Des is selten bei IarconS.
Krumpe. Ja, ich habe eine Menge Wasche von meine Mut-
ter jeerbt.
Vreese. (Nickend) Ja, denn jeht es. Ja! Meine Mutter war
auch ne sehr charmante Frau, wie se noch lebte. Sie starb
an Erk�ltung , wie damals noch der Kronprinz einjeholt wurde,
un
W�rter. Na wollen wir nu anfangen?
Vreese. Ja, bitte, fangen Se man an, sonst kommen wir
nich durch.
W�rter. Sch�n ! (Er nimmt einen Stock, geht damit von ��sig zu
K�sig, und erkl�rt mit ernster Miene und pathetischem Tone) Dieses , Meine
Herrschaften, is der jro�e, s�denamerikanische L�we, m�nnliche
Iattung. Er funkelt mit seine Oogen , hat Vorschten unter de
Nase un stammt von die Katzen. Dieses ausjezeichente Exemplar
hat sehr viel Majest�t un fri�t t�glich Sechszehn Pfund janz
rohes Fleisch , wozu er sich nur semer F��e bedient. Eigentlich
fr��e er wohl noch mehr, allein wirhalten auf Di�t. (Der L�we
br�llt) Sehen Sie, jetzt br�llt er! Dieses is �brijens noch jar
nischt jejen seine Natur. Wenn er in die W�ste br�llt, so krau-
chen sammtliche Thiere vor Schreck in de Erde.
Vreese. IIott bewahre! Die V�gel aber doch nich?
W�rter. Ne, Die krauchen in de Wolken. Wat Sie
jetzt von ihm jehort haben, is nischt als en starker Husten, von
den er jedesmal befallen wird, wenn wirihm aus de freie Wildni�
nach Europa bringen. Der L�we is der K�nig der Thiere un hat
seine jr��te Kraft im Schwanz.
        
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