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Zweiter Band Aus dem Tagebuche Berlins

Full text: Zweiter Band

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cumzaarjum uf mir los un sagt zu mir: ,,Machen Se hier
keenen Haufen! "
,,Nat? " sag' ick, �wo? "un dabei halt ick ihm bet rechte
Ohr hin, �ick habe woll nich recht jeh�rt?" �Wat," sagt er,
�Er will sich noch verdeffendiren, "sagt er, �jejen dePottezei?"
sagt er.
�Na na!" sag' ick, �stilleman, stille man, jutes Dreijro-
schenbrod von de juten Zeiten her! Ick willIhnen sagen, ick bin
vor Hunger schwindlich; ick brauche hier keene Uneform zu er-
kennen, verstehen Sie mir?" sag' ick.
�Wat?" sagt er, �Er will�ir nich anerkennen? Ick bin
der Viertelcomzarjum !"
�Na, na," sag' ick un seh' mir det dicke Iebaude an, �wenn
Sie man derViertelcomzarjum find, denn m�cht' ick malerscht
den Ianz en sehen! "
Kaum Hab' ick Dir det jesagt, wutsch zieht det Viertel seinen
Degen aus't Ieh�nge, un haut mir mit dePlempe �ber de Vieh�-
gnonomie. Na nu aber h�ttste mir sehen sollen! Nanu jung et
los!Du kennst mir :Berliner !Ieduldig, so lange wie'tdauert,
aber denn eeklig! Sehr eeklig! Also wat dhu' ick? Da an de
Ecke steht fo'n Pf�hleken, un ick w�rjle den rauS un kuller'n
ihm vor de Beene , det hee�t so, de� er ihm unterwegs noch wo
anders ber�hrte. Na, wie det mein dodter College Veesecker steht,
det ick endlich zulange, so schreit er: �Sterbelihky !" schreit er,
�nanu nich locker jela�en, nanu Revelution, hurrje! " schreit
er, �heute iS Freitag vor Alle,die keene Keile kriejen! " Nanu
h�ttste sehen sollen, wie wir den Viertelcommzarjummen in de
        
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