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Zweiter Band Aus dem Tagebuche Berlins

Full text: Zweiter Band

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tater! Des sag' ich ja: een Kulpat is es vielleicht jewesen;
(unwillig) un nu wollen Se mir hier keilen!
Ein Revolutionsmann.
,,H�re, Puttferkel, von wejen de Rebelljons -Feierlichkeit,
wie et mir da jejangen is. Du sagst zwarscht immer, ick bin en
Ufschneider, aber ick erz�hle Dir de pure Wahrheet. Kotz Kreiz,
det war en Verjn�gen !Also bei die Noth un bei die Korn
-
un
Kartoffel-Schinder murrte et schon so seit Acht Tage unten in
de Keller von Berlin, un Du wee�t wenn wir erscht murren,
denn dauert et ooch nich mehr lange, denn setzt etKloppe. Nischt
mehr zu bei�en haben, un alle die Verschwendung ruhig mit an-
sehen sollen : jo nich! Also um Dir orndlich zu erz�hlen : die
K�chin Karline bei mir in't Haus , die hatte ihre Herrschaft je-
fragt, ob se en Visken nach de Revelution jehen konnte, un nu
bat se mir, ob ick mitjehen wollte, un ick sage zu ihr: w�nschen
Sie bejlitten zu sind , Karline, Sterbelitzky hat wat Ialantes an
sich un dhut et. So hee�t et erscht, et kennte heute keene Reve-
lution stattfinden, der Pollezeiprasedent w�re unwohl un hat ab-
sagen la�en. Aber alleene wenn ooch m�glicherweise, Du kennst
mir: ick stelle de Karline an't Hotel de Brandenburg ab un
wimmle janz alleene r�ber uf 'en Iensd'armenmarcht. Mit een
Mal jeht et wieder bei de Kartoffeln los. Hurrjeh, haftenichje-
sehn! Kommt Dir da so'n dicket Unjeth�m von eenen Pollzei-
        
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