Path:
Zweiter Band Aus dem Tagebuche Berlins

Full text: Zweiter Band

298
Pickel. Ne.
Krempe. Weil der Mann folgt, un de Frau doch nich
wee�, wat hinter ihren R�cken vorjeht.
Pickel. Ne, erlobe mal, da reitste usn dicken Irrthum.
Der Mann derf ja dabei lenken; det passirt ihm nich ofte zu
Hause.
Krempe. Ja, aber davor hat die Frau den Vortheil, det
der Iemahl andern M�nnern ausweichen mu�.
Pickel. Seh' mal, da purzelt Eener hin un schliddert dabei
weiter! Wat jetzt die Iujend hinf�llig is, desjehtin's
Weite!
Krempe. Seh mal, der Offezier is jetzt h in t er de Zel-
ten, un macht doch heute mehr Eroberungen als sonst.
Pickel. Sehste den Schlittschuhleefer da!der looft so breet-
spnrig, det nennt man Holl�ndern.
Krempe. Ja, un da looft Eener so schnell r�ckw�rts, det
nennt man beljiern.
Pickel. Au weh, da faUirt en Vanquier !Ach,herrjees,
un jleich fallen �ber ihn noch en paar daneben !
Krempe. Bumms, Pladeradatsch, baff, da fallt en Beam-
ter uf den Kopp!Haste jeh�rt, wiehohl det klang ? Ob da woll
det Eis dran schuld is?
Pickel. Worum jeht er uss Eis, det is ihm janz recht !
Krempe. Ick willDir sagen, ihm war als Beamter hier
zu wohl.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.