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Zweiter Band Aus dem Tagebuche Berlins

Full text: Zweiter Band

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lach et aber? Seh' mal: mein Pferd hatte nat�rlicherweise schonst
einige m�rbe Knochen; denn fr�her drabte eS immer, jetzt drabt
es aber nich mehr, un wenn ick mir usn Kopp stelle. Der Kerl
aber, der F�rschter, mu� mir det nich jlooben, un zeicht mir an,
un se nehmen mir richtig meinen Wagen. Als wenn ick davor
k�nnte, det meinPferd nich mehr draben kann, un det derF�rsch-
ter jrade den Dach mit seine lange Nase da rumschnuppert, wo
ick meine Iesch�fte habe.
Sch erb el. Ja, et iS scheu�lich !Seitdem die Pottezei dett
eene Epulett verloren hat, is se janz wie besessen. IS et mirdenn
etwa anders jejangen? Ick habe m�ssen neulich �ber zwee Monat
fitzen, bloS, weil ick 'ne Tasche hatte .'
Meck. Ach et iS nich m�glich! det war doch zu doll!
Sch erbet. Wie ick Dir sage, uf Ehre! Ick komme Dir in
'ne K�che, verkoof ne Molle Sand an de K�chin, un so jeht se
rin zu de Herrschaft , un will mir Ield holen. Se hatte jrade
Silberzeich reene geputzt, wischte sich deH�nde ab un jehtnu rin.
Darauf seh' ick mir en bisken um in de K�che; sie kommt wieder;
ick nehme mein Ield un will jehen. So fallt mir ein silberner
E�l�ffel aus de Tasche. Wat hat die K�chin zudhun? Sie schreit,
schlie�t die Dh�re vor mir zu, det ick nich mal wegloofen kann,
l��t mir von eenen Mann halten, der mir noch dazu janz unbe-
kannt war, holt den Zerschanten, un so mu� ick brummen. Nu
frag' ich Dir, is des eine Behandlung ? Kann ick davor, da� ich
'n Loch in de Tasche hatte? Iiebt mir der Staat Ield, det ick mir
kann neue R�cke machen lassen ?
Meck. Ne!
        
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