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Zweiter Band Der Schützenplatz

Full text: Zweiter Band

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Oerichtsbote Neelig. Sie habenfich, Herr Chorist Vru-
mowsky, keiner Aufhaltung �ber meiner Schwester und deren
Nahrung zu bedienen, solcherhalb ich aus eijner Caffe die Schin-
kenstullen deponirte, eventualiter auch bezahlt h�tte, wenn selbige
Viere jejessen h�tte , w�hrend welchem ich ihr Majoran bin und
ihr M�tterliches verwalte.
Pote. Nanu, Kinder, wi�t Ihr wat, nu jeh' ick zu Viere.
Die Hitze hat sich en Visken jelegt; et hat sich ein Zephyr mit
Stoob erhoben: nu hat et sich aus jesch�tzrnplatzt , nu wird zu
Hause jeschlendert. Ick staple nach de Landsberjerftra�e bei fr�her
Lehmanns hinten in'n Iarten, un da rooch ick meine Thonpfeife
un drinke noch en St�cker Sechs bis Sieben Flaschen Wei�bier,
un denn wirdmir nach und nach wieder wohl, un denn verje�'
ick det Verjn�gen, wat mir dieser reizende Sch�tzenplatz bei Een-
unzwanzig Irad Hitze in'n Schatten unter lauter Sonne jemacht
hat , un des erschte Warmbier un die Portion Heringssalat un
den Sanit�ts
-
Teller. Den jro�m�uligen Wirth, den Kerrl trefs
ick man aber wo, den klopp ick uf de Schnautze, da� er nich mehr
Achtunachtzig Jahr lang Ueb immer Treu und Redlichkeit
singen soll.
Madame Pote. Na aber wo bleibe ich gl�ckliches Weib
denn nun, wenn Du in die Tabagie gehst?
Pote. Herr VrumowSky wird de Jute haben, Dir nach
Hause zu bejleiten.
Vrumowsky. Des k�nnen Sie sehr sch�n bei mir
haben.' Madam Pote .... (heimlich in� Oh�:) Ich bin selig! tLaut)
Arm inArm mitDir, so forder' ichmein Jahrhundert ufPistolen!
        
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