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Zweiter Band Der Schützenplatz

Full text: Zweiter Band

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Vrumowskv. lIhr den Finger k�ssend) S��er Spa�vogel !lMit
einem vor Susanne versteckten h�chst schmachtenden Blicke) Sein oder Nichtsein ?
Madam Pote. (Mit einem �hnlichen Blicke) Sein! Das ist
keine Frage.
Susanne. (AufPete und Neelig zeigend) Da sind se!
Frau Piepelich. (Hat einen kleinen Tisch voll periodischer Literatur
und ein gro�es aufgestelltes Bildneben sich ,vor dem sie mit einem ftxmischen Rohr�
steht , und auf die malerisch ausgef�hrte Begebenheit einer Mordthat beutet. Jede�
Mal, sobald sie ihre Erkl�rung beendet, sammelt ihr M�nn auf seinem Teller einig�
Pfennige von den Umstehenden. Diese sind ,se lange der pathetische Vortrag jener
grausigen Geschichte dauert ,sehr neugierig und dr�ngen sich ineinen immer engern
Kreis zusammen ;sobald aber der Teller naht, ziehen sie sich bescheiden zur�ck. Frau
Piepelich mit kreischender Stimme und, besonders bei den Nebendingen, mit dem leb-
haftesten Gef�hle) Immer ran, meine Herrschaften! Hockst
traurige Beschreibung einer scheu�lichen Bejebenheit, von der
Erz�hlung einer sechsfachen Mordthat, welche sich am 2ten Fe-
berwar Ein Dausend Acht Hundert un 35zujedragen hat
zu Amsterdam im K�nigreich Holland !Merkw�rdig zu h�ren
vor jedes Vater
-
und Mutterherz.
Herr Piepelich. (Mitvielem Hupfer imGeficht und lallender Sprache)
H�chst trauri jeBeschreibung einer scheu�lichen Vejebenheit von
der Erz�hlung einer sechsfachen Mordthat, welche sich am
2ten Feberwar Ein Dausend Acht Hundert un 35 zuje dra-
gen hat zu Amsterdam im K�nigreich Holland! Merkw�rdig zu
h�ren vor jedes Vater- und Mutterherz!
Frau Piepelich. Mitdem spanischen Rohre auf die einzelnen Scenen
des Bildes zeigend) Sie sehen hier, meine Herrschaften, einen ver-
m�genden Juwelier und Ioldarbeiter mit sechs Kindern und
seine Iattin jl�cklich leben. Sie sitzen um einenTisch und essen
        
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