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Zweiter Band Der Stralower Fischzug

Full text: Zweiter Band

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fern! H�r' mal, Nr. 77, Du bist janz ruhig, sonst la�' ick
mir so fein inDeine Droschke 'ne Toure fahren , un nehme
deMarke!
Jochen. lMit Ueberzeugung zu Herrn Kalbach) H�rn Se Mal,
Herr Kalbach, ick willIhnen wat sagen. Det jibthier Krakeel
un villeicht ooch Kloppe, un des st�rt. Wissen Se wat? Drin-,
ken Se mit mir un meinen Kamraten Tobias bei de Ricke einen
Offzier, un dann sto�en wir alle Drei zusammen an , und denn
imIrunde sind wir Menschen alle Br�der , ein Jeder is dem
andern janz einjal, und auf diese Weise hebt sich der Wort-
wechsel auf, denn sonst nat�rlich jibt es Kloppe, un so geht et
janz ruhig ab, un Sie nat�rlich, Sie dragen eine Livree, aber
nat�rlich, Keile dhut weh, ob se nu uf ne Livree f�llt oder uf'n
Leibrock ohne Sch��e, wie wir dragen. Ick rathe Ihnen als
Mann von Ehre : drinken Sie einen Schnaps mit uns , und
Sie k�nnen ihn auch bezahlen. Tobias is nich so.
Friederike. Soll ich Ihnen Einen einschenken, Herr
Kalbach?
Kalb ach. (L�chelnd) Nu, auf Sechsdreier kann es mir un-
m�glich ankommen.
Tobias. (Wischt sich den Mund) Das is recht :uf ewijeFreund-
schaft! (Sich umdrehend) Na, wat sagft'n NU in so fern, Num-
mer 77 ?
Vrammet. (Steigt herunter) Ich wer'n ooch enen mitdrinken.
Tobias. Aber nich umsonst :detm�cht' ick nich jerne!
Treten wir in Strolow ein, dl�ngen wir uns durch das
        
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