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Zweiter Band Der Schützenplatz

Full text: Zweiter Band

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Gerichtsbote Neelig. (Ueberreicht Susannen den Vecher)
W�rfle !
Susanne. Ach ick freute mir dodt, wenn ich mal
(freudig) Virrzehn!Des is viel, nich wahr?
Vrumowsky. Virrzehn Oogen iS sehr viel; damit k�nnen
Se bemerken , wie ick Fufzehn schmei�en werde. Herr Ierichts-
bote, wenn Ihnen jejenw�rtig zu werfen gef�llig werden m�chte
werden? Eventualiter werde ich.
Neelig. Ich werde w�rfeln. (Vr nimmt den Becher mit vielem
Anstand, wendet den Hopf fort, und l��t die W�rfel lcmgsvn auf's Brett rollen)
Wie viel Augen?
Verk�uferin. Virrzehn mit!
KnopfmacherPote. Nanu mal her denBecher !(Er st�lpt
ihn auf das Brett und hebt den Becher auf.)
Alle. Siebzehn!!
Susanne. (Weinerlich) Ach herrjee !
Vrumowsky. Siebzehn is allerdings eine sch�ne Iegend,
aber schad't nischt. Ende jut, Alles jut;wer zuletzt lacht, lacht
am besten. (Mitdem Vecher sch�ttelnd) Achtzehn k�nnen Se sehr sch�n
bei mir haben !Deckeljl�seken , Du winkst mir so freundlich zu,
schaust mich so freundlich an, Hab' meine Freude dran:sei stille,
Deckelgl�seken , beruhige Dir,Du sollst nich von Poten erjriffen
werden;eine zarte Lilienhand wirdsich Deiner bemeistern , und
ein Quart Wei�bier aus Dir runterft�rzen. (Indem er wirft) Freu'
Dir, liebe Seele, jetzt kommt en Platzregen !Herrje, ne det is
zu arg! Drei! (Gel�chter) Ein herrlicher Pasch! Na schadt nischt
alle jute Dinge sind Drei, und drei Oogen sind ooch nich zu ver�
        
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