Path:
Zweiter Band Der Schützenplatz

Full text: Zweiter Band

274
Kommen Se n�her, Mamsell !
Hier, meine Herrschaften !Hier k�nnen Sie ein jro�es Deckeljlas
lewinnen. Wollen Sie nich setzen, mein Herl ?
Vrumowsky. Des k�nnen Sie sehr schon bei mir haben.
Nanu hieran !Uf des Ilas spielen wir, mir durschtert so. Eine
Putellje Wei�bier .' Ein K�nigreich f�r eine Putellje Wei�bier .'
Vor einer Gl�cksbude.
Madame Pole. Also um en Deckeljlas jeht es ?
Verk�uferin. (�< zeigend) Ja, beste Madam, um deS
Deckelilas hier.
S a t tler V ru m me. Na ich wer' anschmei�en , damit ick
mir nich ufzuhalten brauche, denn ick habe inmeinen Leben noch
nischt jewonnen. (Er nimmt den Becher) Wenn ick Krieg mit Frank-
reich machen wollte, braucht' ich mir blos en Haus zu koofen.
Wie viel W�rfel sind et'n? Drei? Na sch�n, da wer' ick jrade
so viel Oogen schmei�en, wie ick habe. (Er wirft) Nanu?
Verk�uferin. (Bedauernd) Viere.
Sattler Brumme. (Geht schnell fort) Iesejente Mahlzeit !
Ick wer' mirk�nftig 'ne Brillezu't W�rfeln koofen, denn schmei�'
ick doch vielleicht Achte.
Horndrechsler Piesewoll. (Zu semer Frau) Nanu,Iuste,
nu trudle mal los! Ne, stille, warte mal, ick wer' erst drei
Kreutzer uf des Brett machen. So ! (Seme Frau will werfen;er ver-
hindert e�) Iherrjees, man nich so! Du bist wollnich recht bei
Tr�ste? Wat willsten schmei�en, wenn De de W�rfel blos so
sachte raustrudelst? Erscht mu�te se geh�rig in'n Becher um-
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.