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Zweiter Band Der Schützenplatz

Full text: Zweiter Band

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Gerichtsbote Neelig. Des Wetter ist sehr fruchtbar.
KnopfmacherPote. lIneinem gereizten Tone) Ach wat frucht-
bar! Kommen Sie mir nicht mit Ihre Fruchtbarkeit in de
Queure! Wat jeht det mir an; ick bin kern Ietraide! Ick wachse
nich mehr, un bl�he nich mehr und habe keenc Ehre! Wat jeht
mir det als eenzelnes Subjekt an, de� die andern Schafsk�ppe
billigSchoten un jr�ne Vobncn zu fressen kriegen, wenn ick kaum
noch japsen kann! Sagen Se des k�nftig zu 'ne jr�ne Bohne
oder zu 'ne Kartoffel, aber nich zu mir!
Neelig. (Ebenfalls beleidigt) Erlauben Sie, Herr Ievatter, es
ist jejen die moralische Empfindung , wenn man sich �ber der
Natur und ihrer Th�tigkeit beklagt, w�hrend welchem Alles da-
durch in jesegenten Zustand jelangt! Die Sonne ist eine weise
Einrichtung , und es ziemt sich keineswegs , sich jejen die Ieo-
iraphie aufzulehnen. Es ziemt sich vielmehr l'especlne es dank-
bar anzuerkennen, insofern man auch dadurch die W�rme f�r sich
hat, wenn Alles in voller Vl�the steht und die Iejenst�nde der
Ern�hrung jedeihen !
Vrumowsky. Der Sauerkohl soll beinah schon reif sind.
Susanne. Na wie is es denn nu? Ich denke, wir wollten
w�rfeln ?
Pote. Na ja, macht man schnell, damit ick in'n Schatten
komme, un meine Wei�e drinken kann.
Neelig. (Nimmt Susanne'� Arm) Ich werde Dich f�hren und
dem Einsatz f�r Dich bestreiten.
Brumowsky. Na, eine Dame mu� ich freihalten, f�r
eine Dame mu� ich den Einsatz leisten. (<3r wendet sich zu Madame
        
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