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Zweiter Band Der Schützenplatz

Full text: Zweiter Band

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Schie�platz jejangen un hinjesetzt un eine Wei�e jedrunken. Denn
vkt kann ick Euch sagen, ick bin hundsm�de von den Weg hieraus
nach den Sch�henplatz. Det is teen Spa� im Juni, bei Eenun-
zwanzig Irad Hitze in'n Schatten , jrade uf'n Mittag, von de
Markjrafenstra�e an de Iunkerftra�e un �ber'n Schlo�platz fort
die lange zwee Kvnigsstrahen runter hierher. Da soll een Mensch
sagen, wat 'ne Sache is, wenn man so kurzhalfig is wie ick, un
so'ne Knirpsbeene un so'n dicken Bauch hat. Ja, wenn ick nich
jrade so wie 'ne Kluckerputellje jewachsen w�re! Wenn ick so'ne
majere Hoppenstange wie Neelig w�re, denn jing et.
Vrumowsky. (Ihn betrachtend) Ja, des is wahr, inen Win-
ter dag kommt man nich um Ihnen rum, wenigstens zu Fu�e
nich. Un der Herr Ierichtsbote Neelig is accurat des Iejentheil
von Ihnen , denn bei den is Aliens zanz jrade in de Lange ge-
schossen, wat sich beiIhnen um't Centrum crystallisirt hat. Wenn
Herr Neelig vor Ihnen steht, denn sehen Sie Veede zusammen
zrade wie ne Zehne aus : Neelig de Eens un Sie de Noll.
Madame P o te. Sie setzen also meinen Mann hintenan ?
Pote. Ach, ick wollte mir jerne hintenansetzen lassen, �
ick bin nich so dummstolz wie et Leute jibt � wenn ick dadurch
bewerkstelligen k�nnte, det et schon Zehne w�re. Denn diese Hitze
hier, wo kren Schatten is, un unter die vielen Dausende von
Menschen, det is reene zum Umkommen. Im Sommer bin ick
�berhaupt am Dage jar keen Mensch, da bin ick blos enIejen-
stand, an den de Sonne ihr M�thchen k�hlt, oder vielmehr
schwitzt. Ick kann (5llch versichern, Kinder, det ick kaum noch Athen
holen kann.
        
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