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Zweiter Band Der Stralower Fischzug

Full text: Zweiter Band

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Tobias. (Zwingt sie zum Tanze und fingt mit der Musik:) �Wa-
rum jeht's denn jar nich, jar nich!
Jochen. (Lachend) Ne, derKerrel! Ach Iees! da f�hrt er
den herrschaftlichen Kutscher usn Leib?
Kalb ach. (Zu Tobias, der Friederike losgelassen hat) Na zum Don-
nerwetter, was soll' denn des? Sto�en Se einen doch hier nich
um, wenn man in seiner Stellung kein Hinderni� jibt!
Tobias. (Tritt dicht vor ihnhin) Sie sagfte zu mir Warum
sagst'n nich Du zu nur ?
Kalb ach. (Tntr�ftet) Ich verbitte mir von ihm, L�mmel, das
Dutzen! Ich bin nich so wie Er! Ich bin Herr Kalbach, ver-
standen? Ich bin anst�ndig und diene bei einem Major!
T obias. Ach, is nich m�glich!H�r' Er mal, Herr Kal-
bachner, da is Er ja noch lange nich so ville, als wenn der
Major bei Ihn diente! Un h�r' Er mal, Herr Kalbachner, ick
bin Herr Tobias, un ick diene bei Publikums. Un ick sage Ihm,
Herr Kalbachner, det Publikum is noch 'ne janz andre Herrschaft
als'en Major! Wenn det Publikum wat will, denn helfen alle
Majors nischt! Un wenn er mir L�mmel schimpft, un ick sott
den L�mmel ruhig instechen, det m�cht' ick nich jerne! Det kann
Keile jeben ,Hen Kalbachner !
Brammel. (Ihm vom Bock zurufend) Na h�r' mal Du, Du
k�nntest ooch lieber janz ruhig sind. Du hast hier gedanzt un
hast Den da jesto�en, det er beinah umjefallen w�re, un in so-
fern
Tobias. Na wat' nu? Du ooch? Also Nummer 77 von
de Stadt redt ooch mit? Un noch dazu so vornehm, mit in so
        
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