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Zweiter Band Der Schützenplatz

Full text: Zweiter Band

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Gerichtsbote Neelig. (Tritt vorBrumowsh ;im h�chsten Ernst)
Mein Herr ! (Kurze Pause) Wiewohl in jesellschaftlicher Verbin-
dung mit Ihnen, w�hrend welchem wir in Iemeinschaft heraus-
jejangen sind, mu� ich Sie jedoch, wie hiermit jeschieht, die An-
zeige machen , da� � da� ich � da� wir einem Anstand zu be-
haupten nicht unterlassen k�nnen, welcher sich, � welcher sich,
�
sich nach der Verschiedenheit des mit uns zusammentreffenden
Iejenstandes und � und dem Personen richtet. Wenn ....
Susanne. Aber, lieber Bruder !
Neelig. Schweig! Still! lZu Vrumowsky) Wenn ich Ihnen
daher bitten darf, so ersuche ich Sie, sich allem derjenigen Scherze
zu enthalten, welche mit ordin�ren Menschen sich mein Stand in
keinem Verh�ltnisse darbietet . sondern vielmehr wodurch meine
staatliche Stellung und meine Achtung leidet. (Mit zornfunkelnden
Augen) Wir Juristen k�nnen Das nicht!
Brumowsky. (Ihn ganz gleichg�ltig anschauend, heiter, ineinem Tone
antwortend, als ob ihmHerr Gerichtsbote Neelig eine Geschichte erz�hlt h�tte) Aha,
sch�n! Das k�nnen Sie sehr sch�n bei mir haben. Sagen Sie
mal, Susannchen, Fr�ulein Neelig wollt' ich sagen, wollen wir
nich mal Furtuna'n , dieses herrliche Frauenziefer, uf de Probe
stellen? Darf ichIhnen mit einen Einsatz unter dieArme jreifen?
Wir wollen mal Alle hier an diese Ilasbude spielen, ja? Herr
Gerichtsbote Neelig, Sie spielen auch mit, nicht wahr? (Singend)
Man mu� sein Il�ck probiren, marschiren !
Knopfmacher P ote. Na, ick willEuch wat sagen, Kin-
derkins. Ick willeen Mal mitspielen, aber alsdann wird janz
stille nach eene von die Neftaurationsbuden da links vor den
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