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Zweiter Band Der Schützenplatz

Full text: Zweiter Band

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Knopfmacher Pote. Na sch�ne, leg' et man dahin. Ne,
Wilhelm�ne, bei so'ne Hitze nich!Ick jloobe, mein Barometer
der Echwerenother jetzt noch ne viertel Stunde nach, denn det
h�lt ja heute keen Sperling aus, un die Biester k�nnen eine Hitze
vertragen, die merkw�rdig is. Wat sagen Sie dazu, Neelig?
Ihnen r�hrt det nich, Sie sind inIhr Comptor. Aber mir!
Ick sage Ihnen, Neelig, mit Respekt zu sagen, ick habe schon von
det kleene Ende keenen drocknen Faden mehr am janzm Leibe.
Gerichtsbote Neelig. Mich ist es eingal. Ich trage
diesen langen S�rtuht-Ueberrock Winter und Sommer, eventua-
lit^rFr�hling undHerbst. Wenn mich ein Mal zu schwitzen schei-
nen k�nnte, so trinke ich eine Wei�e.
Pote. Eine Wei�e?
Gerichts b�te Neelig. Ja! Nach diesem bin ich wieder
vollst�ndig Restauration. Allein die Hauptregel ist, da� sich der
Mensch niemals aus einer jewiffenGleichm��igkeit herausbewegt,
w�hrend welchem er sonst sehr gern, sehr leicht wollt' ich sagen,
in eine schwitzende Inspiration zerathen kann. Sie jehen einen
Schritt, lieber Pote, welcher mit diesem Jahreszeit nicht paral-
lal jeht.
Pote. Na nu soll mir een Mensch sagen, wat ne Sache iS,
wenn ick noch nich langsam jenug jehe! H�rn Se mal, Neelig,
wer meine Frau untern Arm bat, vor den is jesorgt von wegen
Uebereilung !Denn meine Frau kann nie de Veene ausenander
kriejen , wenn se uf de Stra�e jeht. Ick sage Ihnen , wenn ick
meine Frau von Anfang an losjelassen h�tte, denn war' ick schon
hier �ber de Schleuse fort bein jro�en Kurf�rsten, un sie noch
        
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