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Zweiter Band Der Stralower Fischzug

Full text: Zweiter Band

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Jochen. Na h�r' mal, Riekeken, is et Dir denn so fehle
um Ehe zu duhn?
Friederike, (l�chelnd) Ja nat�rlich, ewig willman denn'
doch ooch nich Jungfer bleiben.
Jochen. Wie so?
Friederike. Na, ick meene: ledig bleiben !
Jochen. Ach soo!
Tobias. Wee�te wat, Jochen, Du solltest eejentlich des
M�chen heirathen !Seh' mal, Feuer hat die Rieke, des siehste
an ihre Haare. Un denn, seh' mal, Du bist �ffentlicher Kutscher
un Deine Frau hat Schnaps und muh'n janzen Dag rumloofen :
also w�rdest Du jedenfalls sehr jut dabei fahren.
Joche n. Na denn nimm se Du se Dir se denn se doch !
Tobias. Nk , dct M� ch t
'
ick Nich jerne ! (Er gibt Friederiken
Geld) Spende mir mal en Helling Semmel un 'ne Wurscht, un
denn schenke mir mal noch Eenen in. Des soll denn ooch der
Letzte vor den N�chsten sind. (Zu Jochen) Seh' mal, Jochen, mit
Dir is des was anderes als mit mir. Ick kann nich heirathen,
ick bin zu liederlich! Wenn ick een kleen Bisken weniger lieder-
lich w�re, denn w�rd' ick mit Plaisir heirathen. Aber
�
nu
seh', da kommt'n Leierkasten !Der spielt den schonen Ialopp :
,,Warum jeht's denn jar nich, jar nich!" Rieke: heirathen
kann ick Dir nich, jute Seele, aber danzen will ick mitDir!
(Er schlingt schnell den Arm um sie uno tanzt mit ihr zwischen den Wagen umher.)
Friederike. Henjees , so lassen Se mir doch! Sie sind
woll verr�ckt '. Det jeht ja hier nich !
        
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