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Zweiter Band Der Stralower Fischzug

Full text: Zweiter Band

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wahr sind : nich Stralow find't man so sicher usn Fischzug,
wie Dir! Du kommst nu schon achtzehn Jahr hinterenander als
siebzehnj�hrige Jungfrau hierher ! (Greift in die Westentasche) Ne,
Riekekiekeken, davor, vor die Freude, Deine Visage zusehen,
sollst Du mir einen Habemus einschenken ,Einen von die Sorte,
wonach man nich ohne Zweeten bleiben kann. (Sie k�ssend) Sage
mal, wie jeht et Dir denn ejentlich, redliche Riete?
Friederike. Iick danke, uf zwee Veene, wie immer!
Tobias. (N�hertretend) Na, na, Jochen, Du entwickelst ja
h�llisch viel Liebe! Ick wer' ooch Eenen uf de Lippe nehmen.
Friederike. EnKu�?
Tobias. Ne , en Schnaps !
Friederike. (Einschenkend) Des is mir ooch ville lieber, denn
bei die K�sse verdien' ick nischt.
Tobias. Na, wer wee� , im Zusammenhang ? (Er trinkt und
gibt lhr da� Glas zur�ck) Dunderwetter , Du hast ja noch h�llisch
viUe Puttrljcn in Deinen Korb?
Jochen. )a, ick w�nschte woll, Rieke liebte mir, alsdann
w�rde lch Einiges in ihr Waarcnlager leisten.
Tobias. Ne, ick w�nschte coutrilire im Iejentheil, sic
liebte mir nich. Denn hielt ick jleich bei ihr an, un sic m��te
mir diesen Korb jeben.
Friederike. Na h�ren Se mal! jo nich! Lieber dh�t' ick
Ihnen heirathen.
Tobias. Ja, det is eben der Deibel. Aber Nicke, Aliens
wat recht is, aber det kannste nich verlangen! dct mocht' ick
nich jerne!
        
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