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Zweiter Band Ein Heirathsantrag in der Niederwallstraße

Full text: Zweiter Band

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wollt' ich sagen, UN Ihre Frau Iemahlitt, (Herr Kleifich tritt einen
Schritt zur�ck) bei Ihnen und Ihrer Frau Iemablin um...
Kleisich. Erlauben Sie! Ich nehme solcher ernsten
Dinge mit denjenigen Anstand , welchen so
�
welchen so ernste
Dinge erfordern. Deswegen ersuche ich Ihnen jef�lligst, sich je-
horsamft einen Augenblick zu iedulden. (Er schreitet langsam, mit ge-
messener Haltung zur Th�r, �ffnet dieselbe, und ruft mit Pathos) Carline !(zu
Vornike) Sie wirdsojleich erscheinen.
Bo rnik s. (Pr�sentirt ihm einen Stuhl) Bitte setzen Sie sich
dawcile !
Kleisich. Nein ich danke, ich stehe bei solcher Anjelegen
heiten.
Bornike. Bitte, es is sehr jern jeschehen !
Kleisich. Ich finde wirklich, de� Sie zuweilen etwas zer-
streut sind, Herr Brieftr�ger.
Bornike� (Hat inzwischen einen Theel�ffel vom Tisch genommen und
lhut mit diesem, als ob er die Spalte einer Schreibfeder pr�ft) Jawohl, aber
nur, wenn ich zerstreut bin.
Caroline. (Sich h�chst sittsam verneigend) Juten Tag, Herr
Brieftr�ger !
Bornike. (Will zuihr gehen) Ach, Fr�ulein Kleistch, ich freue
mich
Kleisich. (H�lt ihn zur�ck) Erlauben Sie ! (Nimmt seine Tochter
bei der Hand und f�hrt sie langsam zu Bvrnike) Meine Dochter !
Bornike. Carline.
Kleisich. (Verwundert) Wie??
Caroline. (Mit einiger Rvthe auf den Wangen) Herr Brieftr�ger
hat mir neulich um meinen Vornamen jefragt.
        
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