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Zweiter Band Das Erdbeben

Full text: Zweiter Band

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hoch ick in die H�chte jefahren bin, un trete dabei die Ieheime
Pupille derma�en aus Versehen uf de Beene, deh sie jra�lich an
zu schreien fangt, un ick mache, de� ich fortkomme.
P e tz k e. Na un nu, unten parterre , wat sagten se'n da ?
Deine Ieschichte wirdl�nglich.
Paffenthal. Unten wohnt n�mlich der Schuhmacher, der
mir alle meine Stiebeln versohlt, un den ick davor umsonst haue.
Petzke. Umsonst?
Paffenthal. Ja :er versohlt mir, un ick mache ihmdavor
en viertel Haufen, so jejen den Herbst, wenn de Leute jew�hnlich
Holz fahren. Also der Schuhmacher sagt zu mir: ,,H�ren Se
mal, Herr Paffenthal," sagt er zu mir, �des is nich richtig mit
den Sto� jewesen. Ick sage Ihnen, Herr Paffenthal, ick binIhnen
meinen Lehrburschen jradezu mit den Priem in'nR�cken jefahren,
un een Stiebet is janz alleene wechjejangen, en janz Ende. Herr
Paffenthal," sagt er, �Sie brauchen sich jarnich nach'n Keller
zu bem�hen, sondern lassen Sie sich janz ruhig den Zahn vor
Ihr Ield wieder einsetzen. Ich wee�, wie die Sache zusammen-
h�ngt, eS war ein Erdbeben. Man hat jetzt dieseDinger �ber-
all." � Un so war et, nachher stand et in de Vo�'sche Zeitung.
Petzke. Na h�r mal, de� des Erdbeben aber man jrade die
beeden unjl�cklichen H�user betroffen hat? Des h�tte k�nnen
schlimm werden.
Paffenthal. Na ob!Seh' mal zum Erempel als Beispiel
inItaljen. Da iS vor circel zweehundert Jahren en Erdbeben
jewesen, wo die beeden feuerspeienden Berge Herkulaji und Pom-
pesum die janze Stadt Vesuv versch�tt't haben.
        
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