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Zweiter Band Der ächte Nante

Full text: Zweiter Band

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verdienst. Wenn man Dir nich in 'ne Gtiebelverjicherungsan-
stalt inkooft, denn reichen zuletzt die Ochsen in janz Preu�en
nich mehr. Ick wer Dir am Ende noch muffen 'ne Eisenbahn
unter de Stiebeln anlegen lassen l
Fritze.
Ja , ick kann nich davor !Worum mu� ick so ville loofen!
Nante.
3a, ick wee� wohl, Du bist'n geschickter Junge, aber Du
lo ofst ungeschickt. Det dauert drei, vier Dage, denn haft'n
paar Stiebeln schief getreten ,und denn jehste immer schr�g , un
denn io't Oberleder jleich hin.
Fritze.
Na, Vater, ick habe Dir ooch schon ofte schr�g jehen sehen.
Dummer Junge, ick wer' Dir lernen Witze machen !Unter-
steh' Dir!Ick verbiete Dir een vor alle Mal jeden Witz!Dumm-
heiten kannste in Preu�en machen , so ville wie De willst, aber
keene Witze. Die verbiet' ick Dir!
Aber Nante , det war nu
�
Nante.
Stille! Rede mir nich immer dazwischen, wenn ick er-
ziehe! Ick wee�, wat �neu n�tzt un wat eenen schadt! Er soll
keene Witze machen. (Steht auf und setzt sich auf einen alten Sorgenftuhl)
Jetzt jeh' mal runter, Fritze, bei Lehmann's , un bitte Dir mal
uf'n paar Oojenblicke de Zeitung aus. Ick willmal sehen, wie't
Na n t e.
(Viebt ihm eine Ohrfeige.)
Frau Schwabbe.
        
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